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Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit

Was ist, wenn Sie Ihren Beruf krankheitsbedingt plötzlich nicht mehr ausüben können? Die finanziellen Folgen können gravierend sein. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schließt die Lücke, die hier von einem Tag auf den anderen entstehen kann. Sie lieben Ihren Job und verdienen gutes Geld? Doch wovon wollen Sie leben, wenn Sie unerwartet krank werden und nicht mehr arbeiten können? Die gesetzliche Versorgung bei Berufsunfähigkeit ist kaum der Rede wert und im Ernstfall lediglich eine magere Erwerbsminderungsrente von wenigen hundert Euro bekommen. Damit können Sie nicht einmal die wichtigsten Kosten des täglichen Lebens decken.

Sorgen Sie besser rechtzeitig mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vor. Dann ist Ihnen ein festes Einkommen sicher, wenn Sie wegen Krankheit oder Unfall plötzlich aus dem Arbeitsleben ausscheiden müssen.

Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenkassen

Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich nach der Höhe Ihres Einkommens. Als Arbeitnehmer zahlen Sie einen festen Prozentsatz Ihres Bruttogehalts. Trotz gesetzlich vorgeschriebener Grundleistungen unterscheiden sich viele gesetzliche Krankenkassen (GKV) bei ihren Zusatzleistungen. Vergleichen Sie, ob sich unter Umständen ein Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung lohnt. Zwar gilt für alle gesetzlichen Krankenversicherungen der gleiche allgemeine Beitragssatz, doch die Versicherer erheben teilweise beachtliche Zusatzbeiträge.

Gerade wenn Sie gut verdienen und nicht in die private Krankenversicherung wechseln wollen, können Sie durch den Wechsel zu einer günstigeren gesetzlichen Kasse Monat für Monat eine Menge Geld einsparen. Darüber hinaus können Sie mit Selbstbeteiligungen und Bonus-Tarifen Ihre Beiträge weiter kräftig reduzieren.

Hausrat

Sicherheit für Ihre „sieben Sachen“: Eine Hausratversicherung sollte wirklich jeder abschließen.

Die Versicherer haben Deutschland in vier bis sechs Tarifzonen nach Einbruchsquote eingeteilt, in denen ein bestimmtes Schadensrisiko vorausgesetzt wird. Aus der Tabelle wird ersichtlich: Im Süden Deutschland lebt es sich statistisch gesehen am sichersten. Wer hier eine Hausratversicherung abschließt, kommt durchschnittlich mit einem monatlichen Beitrag zwischen 80 und 100 Euro aus — sogar in Stuttgart oder München. Dabei wird das Risiko für Einbruch und Raub in Großstädten am höchsten eingeschätzt. Je weiter man sich Richtung Norden bewegt, um so stärker steigt das statistische Schadensrisiko. So können etwa in Hamburg durchaus dreihundert Euro und mehr für die Hausratversicherung fällig werden. Werden hochpreisige Wertsachen in einer Erdgeschosswohnung aufbewahrt, fordern manche Versicherer bei Abschluss eines Vertrags besondere technische und bauliche Schutzmaßnahmen, um die Risiken eines Einbruchs zu senken. Wie bei allen Policen sind beim Abschluss einer Hausratversicherung Vergleich und Beratung sehr wichtig.

Tipp
Was viele Kunden nicht wissen: Anders als die Privathaftpflichtversicherung ersetzt eine Hausratversicherung den Neuwert der beschädigten oder gestohlenen Gegenstände!

 

Wie sinnvoll ist eine Hausratversicherung?

Ein ausreichend hoher Hausratschutz ist auf jeden Fall ein „Must-have“! Damit man im Ernstfall aber nicht trotzdem das Nachsehen hat, sind viele Details zu beachten. Bevor Sie sich auf verallgemeinernde Informationen aus dem Internet verlassen, das im Übrigen selbst auf sogenannten „Fachseiten“ oft irreführende Angaben anbietet, lassen Sie sich besser von unserem Expertenteam kostenlos beraten!

Was ist die Definition von „Hausrat“?

Als Hausrat versichert sind alle Gegenstände und Wertsachen in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung, die Sie im Falle eines Umzugs mitnehmen könnten — und die sich beim Eintreten des Schadenfalls tatsächlich dort befinden. So ist zum Beispiel ein Fahrrad versichert, das aus dem nur von Ihnen genutzten, verschlossenen Keller gestohlen wird. Parkt es dagegen abgeschlossen in einem gemeinschaftlich genutzten Raum, im Hausflur oder vor der Haustür, zahlt die Versicherung im Diebstahlsfall nicht immer. Bei teuren Fahrrädern ist darum eine entsprechende Erweiterung des Schutzes sinnvoll. Aber Vorsicht! Enthält der Zusatzvertrag keine Nachtzeitklausel, ist der Drahtesel zwischen 22 und 6 Uhr nicht versichert!

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte darauf achten, dass sich seine Hausratversicherung auch auf Gegenstände aus der Wohnung erstreckt, die vorübergehend im Fahrzeuginnenraum gelagert werden — wie etwa die teuere Lederjacke. Aber auch da gibt es Feinheiten. So schließen manche Versicherer den Ersatz von elektronischen Geräten in diesem Fall aus. Normalerweise beschränkt sich der Schutz auf geschlossene Räume im Sinn der eigenen „vier Wände“, zu denen der Innenraum eines PKW per Definition eigentlich nicht zählt.

In welchen Schadensfällen bezahlt eine Hausratversicherung?

Das Standardpaket einer Hausratversicherung umfasst Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser, Einbruchsdiebstahl und Vandalismus. Extra abgesichert werden müssen Elementarschäden, zum Beispiel durch Starkregen und Überschwemmungen. Da entsprechende Wetterereignisse in Deutschland in den vergangenen Jahren immer häufiger auftraten, wird eine entsprechende Erweiterung des Versicherungsschutzes sogar von den Umweltministerien der Bundesländer ausdrücklich empfohlen. Als weitere Elementarschäden gelten Erdbeben, Erdrutsch, Schneedruck auf dem Hausdach, Lawinen und Vulkanausbrüche. Viele Versicherer bieten Elementarschutz nur gegen eine hohe Selbstbeteiligung an oder lehnen einen Vertrag für besonders gefährdete Regionen ab.

Immobilieneigentümer brauchen außer einer Hausratversicherung unbedingt auch eine Gebäudeversicherung. Denn Schäden am Gebäude werden von der Hausratversicherung grundsätzlich nicht abgedeckt.

Tipp:
In etlichen Verträgen sind durch Blitzeinschlag ins Stromnetz entstandene Überspannungsschäden nicht aufgeführt. Wer teure Computer, hochwertige TV-Geräte oder HiFi-Anlagen besitzt, sollte den Versicherungsschutz entsprechend erweitern.

Was ist ein ausreichender Hausratschutz?

In der Regel wird die Höhe der Versicherungssumme anhand der Quadratmeterfläche einer Wohnung oder eines Hauses ermittelt. Als Faustregel gelten etwa 650 bis 750 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Der Hausrat in einer 100 Quadratmeter großen Wohnung wäre folglich mit bis zu 75.000 Euro versichert.

Was viele Kunden nicht wissen: Anders als die Privathaftpflichtversicherung ersetzt eine Hausratversicherung den Neuwert der beschädigten oder gestohlenen Gegenstände! Entsprechend ist auch der Neuwert jeder Form von Hausrat bei der Berechnung des gesamten, versicherten Inventarwertes entscheidend. Wenn Sie zum Beispiel 30 Paar hochwertiger Schuhe besitzen, stellt alleine das einen Wert von 6000 Euro und mehr dar — ganz gleich, wie oft Sie diese Schuhe bereits benutzt haben. Das gleiche gilt für Designerkleidung oder teure Anzüge, Geschirr und natürlich jede Art von Mobiliar.

Wir erleben immer wieder Kunden und Kundinnen, die 75.000 Euro als Wertbemessung für ihr Inventar als zu hoch empfinden. Ihnen empfehlen wir, eine Liste ihres Hausrats mit den entsprechenden Neupreisen zu erstellen. In den allermeisten Fällen liegt die Summe unterm Strich sogar höher.

Tipp:
Machen Sie mit Ihrer Handykamera Fotos von Ihrem Hausrat und Ihren Wertgegenständen und speichern Sie diese auf einer CD oder einem USB-Stick. Im Schadensfall können Sie so Ihre Verluste konkret dokumentieren.

Was ist eine Entschädigungsgrenze?

Sie gilt, wenn nur einzelne, besondere Wertsachen zu Schaden kommen. In der Regel zahlen Versicherer dann höchstens 20 Prozent der maximalen Entschädigungssumme.

Ein Rechenbeispiel: Ihr Hausrat ist mit einer Deckungssumme von 75.000 Euro versichert. Ihnen wird ein Gemälde mit einem Marktwert von 25.000 Euro gestohlen. Die Entschädigungsgrenze liegt bei 20 Prozent von 75.000 Euro. Für das gestohlene Gemälde werden Ihnen also nur 15.000 Euro ausgezahlt.

 

Erweiterter Versicherungsschutz

Sogenannte Haus- und Wohnungsschutzbriefe ersetzen zum Beispiel Schäden am Hausrat, die durch klassische Heimwerkertätigkeiten entstehen. Diese Erweiterungen greifen unter anderem auch, wenn es sich ein Schwarm Wespen oder Hornissen auf dem Balkon gemütlich gemacht hat und das gefährliche Nest von einem Fachbetrieb entfernt werden muss.

Pflegeversicherung

Pflegeversicherung

Rund jeder Zweite wird irgendwann im Laufe seines Lebens pflegebedürftig, Tendenz steigend. Es kann jeden treffen, nicht nur im Alter! Nach einem Unfall oder aufgrund einer Krankheit sind häufig schon junge Menschen auf Pflege angewiesen, im Ernstfall oft ein Leben lang. Auf die gesetzliche Pflegeversicherung alleine sollten Sie sich dabei nicht verlassen, denn sie deckt oft nur einen Teil der Kosten einer ambulanten oder stationären Pflege. Den Rest müssen Sie als Betroffener oder sogar Ihre Angehörigen aus dem Einkommen, der Rente oder einem angesparten Vermögen selbst finanzieren.

Bereits heute sind viele mit den hohen Pflegekosten überfordert. Um bei Pflegebedürftigkeit nicht in die Armut abzurutschen, können Sie mit einer privaten Pflegeversicherung diese Lücke schließen – und der Staat hilft in bestimmten Tarifen sogar mit.

Privathaftpflicht

Wie wichtig ist die private Haftpflichtversicherung? Ganz einfach: Wer keine hat, ist selber schuld.

Eine Sekunde der Unachtsamkeit kann reichen: Schäden durch mangelnde Vorsicht sind schnell passiert. Wenn Sie anderen Personen solche Schäden zufügen, müssen Sie dafür geradestehen. Manchmal geht es nur um eine beschädigte Brille. Aber wenn Sie beispielsweise als Mieter einer Wohnung ein Bild aufhängen wollen, mit dem Schlagbohrer ein Loch in die Wand bohren und dabei eine Wasserleitung beschädigen, oder es bricht durch Ihre Unachtsamkeit ein Feuer aus, dann gehen die Schäden rasch in die Millionen Euro. Eine private Haftpflichtversicherung schützt Sie vor den teuren Folgen solcher Schäden — vorausgesetzt, sie wurden nicht mit Absicht verursacht.

Tipp:
Eine private Haftpflichtversicherung ist keine Pflicht. Aber es zeugt von großem Leichtsinn, keine zu haben. Im Fall der Fälle kann es Ihren finanziellen Ruin bedeuten.

 

Private Haftpflichtversicherungen im Vergleich: Welche Unterschiede gibt es?

Es werden private Haftpflichtversicherungen für Alleinstehende, Paare oder Ehepaare und Familien mit Kindern angeboten. Wie bei den meisten Versicherungsarten unterscheiden sich Leistungsumfang und Beitragshöhe je nach Versicherungsgesellschaft enorm! Beim Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung sollten Sie sehr genau hinschauen, welche Leistungen für Sie relevant werden könnten. Vergleichen Sie nicht nur die Prämien, sondern immer das Gesamtpaket! Nehmen Sie den Rat von Fachleuten in Anspruch!

Die Berater*innen von meineVersicherungswelt schauen Ihre Konditionen genau durch und machen Sie darauf aufmerksam, wenn Ihr Vertrag Risiken offen lässt, die durch einen neuen Vertrag abgedeckt wären — oft sogar zu niedrigeren Prämien. Bei allen Angeboten, die wir Ihnen unterbreiten, sind die unterschiedlichen Leistungen übersichtlich in Tabellenform dargestellt. So erkennen Sie auf einen Blick, welche Haftpflichtfälle bei den einzelnen Versicherungsgesellschaften abgedeckt werden und welche nicht.

Was leistet eine private Haftpflichtversicherung?

Sie kommt für Schäden auf, die der Versicherte ohne Vorsatz anderen Personen zugefügt hat. Außerdem überprüft der Versicherer auf eigene Kosten, ob Sie für den jeweiligen Schaden überhaupt haftbar gemacht werden können und übernimmt im Zweifelsfall die erforderlichen rechtlichen Schritte. Versichert werden Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Deckungssumme sollten Sie möglichst hoch ansetzen. Viele Verträge sichern Schäden bis zu einer Million Euro ab. Bei Personenschäden ist das unter Umständen bei weitem nicht genug.

Unser Rat: Wählen Sie eine Deckungssumme von mindestens 10 Millionen oder besser noch 50 Millionen Euro. Die Prämie wird dadurch meist nicht signifikant höher. Ein paar Euro, die sich im Ernstfall vielfach bezahlt machen!

Worauf sollte ich beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung achten?

Stimmen Sie das Leistungspaket auf Ihre individuelle Lebenssituation ab. Dabei kommen viele Details zum tragen. Besitzen Sie vielleicht einen Schlüssels für eine Schließanlage in Ihrem Mietshaus oder in den Räumen Ihres Arbeitgebers? Dann sollte der Verlust eines solchen Schlüssel mitversichert sein. Achten Sie auch darauf, dass Schäden abgedeckt sind, die Ihnen selbst durch nicht haftpflichtversicherte Personen zugefügt werden. Sind diese Personen zahlungsunfähig, springt im Idealfall Ihre Privathaftpflicht ein und ersetzt Ihnen den Schaden.

Ein wichtiger Punkt sind sogenannte „Gefälligkeitsschäden“. Haben Sie einem Bekannten auf dessen Bitte hin zum Beispiel beim Umzug geholfen und lassen die kostbare Ming-Vase fallen, dann zahlen manche Versicherungen nicht, da der Schaden während einer Gefälligkeitshandlung zustande kam. Entweder weisen Sie die Person, der Sie helfen, darauf hin, oder Sie achten darauf, dass Ihre private Haftpflichtversicherung auch bei solchen Schäden greift.

Tipp:
Eine gute Haftpflichtversicherung gilt weltweit! Der Auslandsaufenthalt darf in der Regel aber höchstens ein Jahr lang dauern. Prüfen Sie die Konditionen sorgfältig!

Brauchen meine Kinder eine eigene Haftpflichtversicherung?

Auch hier sind die Konditionen unterschiedlich. Es gibt Verträge, in denen Kinder während der ersten ununterbrochenen Ausbildung bei den Eltern mitversichert sind. Um Irrtümer auszuschließen, fragen Sie am besten unsere Fachleute, ob für Ihre Kinder ein separater Vertrag notwendig ist.


Tipp:
Bis zum Alter von sieben Jahren sind Kinder schuldunfähig und können rechtlich nicht belangt werden. Die Haftung geht allerdings an die Eltern über, wenn diese ihre Aufsichtspflicht gegenüber ihren Kindern verletzt haben. Ob dies zutrifft ist, ist im Einzelfall zu prüfen.

Sind meine Haustiere mitversichert?

Schäden, die von Hamstern, anderen Kleintieren und Katzen verursacht werden, sind in der privaten Haftpflichtversicherung in der Regel eingeschlossen. Für Hunde, Pferde, Esel und viele andere Tiere gilt dies aber nicht! Für diese Vierbeiner müssen Sie eine separate Tierhaftpflichtversicherung abschließen.

Worauf muss ich bei Schadensmeldungen achten?

Zunächst einmal sind Sie verpflichtet, den Schaden Ihrer Versicherung unverzüglich zu melden. Bei der schriftlichen Schilderung des Schadenhergangs kann jede versehentlich ungeeignete Formulierung den Versicherungsschutz gefährden. Ein häufiger Fehler ist es zum Beispiel, wenn jemand schreibt, er habe einen zerbrechlichen Gegenstand „runtergeworfen“. Aus diesem Begriff, der umgangssprachlich eindeutig erscheint, lässt sich juristisch eine Absicht herauslesen — und in diesem Fall muss die Versicherung nicht zahlen. Korrekt wäre es zu schreiben: Die Vase ist mir heruntergefallen — wenn es sich tatsächlich so abgespielt hat.

Melden Sie einen Schaden online über meineVersicherungswelt, können unsere Berater*innen eventuell rechtlich undeutliche Formulierungen bei Ihnen hinterfragen.

 

Tipp:
Grundsätzlich schließt die Privathaftpflicht Schäden aus, die beim Führen von Fahrzeugen mit Motor verursacht wurden. Auf Ihrem Fahrrad sind Sie also versichert. Aber steigen Sie auf ein EBike um, greift der Schutz nicht mehr, da es einen Motor hat. In aktuellen Verträgen werden EBikes berücksichtigt, in alten Verträgen dagegen nicht. Das ist nur ein Beispiel, warum es wichtig ist, Ihre private Haftpflichtversicherung stets auf dem neuesten Stand zu halten!

Diese Haftpflichtversicherungen gibt es:

  • Privathaftpflicht
  • Tierhalterhaftpflicht
  • Jagdhaftpflicht
  • Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht
  • Bauherrenhaftpflicht
  • Gewässerschaden-Haftpflicht

Tierhalterhaftpflicht

Tierhalterhaftpflicht

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung schützt Sie, wenn Ihr Vierbeiner Schäden verursacht. Besonders Hunde- und Pferdebesitzer sollten sich absichern, denn sie sind auch dann haftbar, wenn sich jemand unerlaubt dem Tier nähert und verletzt wird. Tiere sind tolle Gefährten, aber manchmal leider unberechenbar, was im Unglücksfall unerwartet viel Geld kosten kann. Werden Menschen verletzt oder verursacht Ihr Tier einen Verkehrsunfall, gehen die Ansprüche der Geschädigten schnell in die Zigtausende.

Mit einer Tierhalterhaftpflichtversicherung können Sie Schadenfälle zwar nicht verhindern, finanziell sind Sie aber auf der sicheren Seite.

 

Private Haftpflichtversicherungen im Vergleich: Welche Unterschiede gibt es?

Es werden private Haftpflichtversicherungen für Alleinstehende, Paare oder Ehepaare und Familien mit Kindern angeboten. Wie bei den meisten Versicherungsarten unterscheiden sich Leistungsumfang und Beitragshöhe je nach Versicherungsgesellschaft enorm! Beim Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung sollten Sie sehr genau hinschauen, welche Leistungen für Sie relevant werden könnten. Vergleichen Sie nicht nur die Prämien, sondern immer das Gesamtpaket! Nehmen Sie den Rat von Fachleuten in Anspruch!

Die Berater*innen von meineVersicherungswelt schauen Ihre Konditionen genau durch und machen Sie darauf aufmerksam, wenn Ihr Vertrag Risiken offen lässt, die durch einen neuen Vertrag abgedeckt wären — oft sogar zu niedrigeren Prämien. Bei allen Angeboten, die wir Ihnen unterbreiten, sind die unterschiedlichen Leistungen übersichtlich in Tabellenform dargestellt. So erkennen Sie auf einen Blick, welche Haftpflichtfälle bei den einzelnen Versicherungsgesellschaften abgedeckt werden und welche nicht.

Was leistet eine private Haftpflichtversicherung?

Sie kommt für Schäden auf, die der Versicherte ohne Vorsatz anderen Personen zugefügt hat. Außerdem überprüft der Versicherer auf eigene Kosten, ob Sie für den jeweiligen Schaden überhaupt haftbar gemacht werden können und übernimmt im Zweifelsfall die erforderlichen rechtlichen Schritte. Versichert werden Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Deckungssumme sollten Sie möglichst hoch ansetzen. Viele Verträge sichern Schäden bis zu einer Million Euro ab. Bei Personenschäden ist das unter Umständen bei weitem nicht genug.

Unser Rat: Wählen Sie eine Deckungssumme von mindestens 10 Millionen oder besser noch 50 Millionen Euro. Die Prämie wird dadurch meist nicht signifikant höher. Ein paar Euro, die sich im Ernstfall vielfach bezahlt machen!

Worauf sollte ich beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung achten?

Stimmen Sie das Leistungspaket auf Ihre individuelle Lebenssituation ab. Dabei kommen viele Details zum tragen. Besitzen Sie vielleicht einen Schlüssels für eine Schließanlage in Ihrem Mietshaus oder in den Räumen Ihres Arbeitgebers? Dann sollte der Verlust eines solchen Schlüssel mitversichert sein. Achten Sie auch darauf, dass Schäden abgedeckt sind, die Ihnen selbst durch nicht haftpflichtversicherte Personen zugefügt werden. Sind diese Personen zahlungsunfähig, springt im Idealfall Ihre Privathaftpflicht ein und ersetzt Ihnen den Schaden.

Ein wichtiger Punkt sind sogenannte „Gefälligkeitsschäden“. Haben Sie einem Bekannten auf dessen Bitte hin zum Beispiel beim Umzug geholfen und lassen die kostbare Ming-Vase fallen, dann zahlen manche Versicherungen nicht, da der Schaden während einer Gefälligkeitshandlung zustande kam. Entweder weisen Sie die Person, der Sie helfen, darauf hin, oder Sie achten darauf, dass Ihre private Haftpflichtversicherung auch bei solchen Schäden greift.

Tipp:
Eine gute Haftpflichtversicherung gilt weltweit! Der Auslandsaufenthalt darf in der Regel aber höchstens ein Jahr lang dauern. Prüfen Sie die Konditionen sorgfältig!

Brauchen meine Kinder eine eigene Haftpflichtversicherung?

Auch hier sind die Konditionen unterschiedlich. Es gibt Verträge, in denen Kinder während der ersten ununterbrochenen Ausbildung bei den Eltern mitversichert sind. Um Irrtümer auszuschließen, fragen Sie am besten unsere Fachleute, ob für Ihre Kinder ein separater Vertrag notwendig ist.


Tipp:
Bis zum Alter von sieben Jahren sind Kinder schuldunfähig und können rechtlich nicht belangt werden. Die Haftung geht allerdings an die Eltern über, wenn diese ihre Aufsichtspflicht gegenüber ihren Kindern verletzt haben. Ob dies zutrifft ist, ist im Einzelfall zu prüfen.

Sind meine Haustiere mitversichert?

Schäden, die von Hamstern, anderen Kleintieren und Katzen verursacht werden, sind in der privaten Haftpflichtversicherung in der Regel eingeschlossen. Für Hunde, Pferde, Esel und viele andere Tiere gilt dies aber nicht! Für diese Vierbeiner müssen Sie eine separate Tierhaftpflichtversicherung abschließen.

Worauf muss ich bei Schadensmeldungen achten?

Zunächst einmal sind Sie verpflichtet, den Schaden Ihrer Versicherung unverzüglich zu melden. Bei der schriftlichen Schilderung des Schadenhergangs kann jede versehentlich ungeeignete Formulierung den Versicherungsschutz gefährden. Ein häufiger Fehler ist es zum Beispiel, wenn jemand schreibt, er habe einen zerbrechlichen Gegenstand „runtergeworfen“. Aus diesem Begriff, der umgangssprachlich eindeutig erscheint, lässt sich juristisch eine Absicht herauslesen — und in diesem Fall muss die Versicherung nicht zahlen. Korrekt wäre es zu schreiben: Die Vase ist mir heruntergefallen — wenn es sich tatsächlich so abgespielt hat.

Melden Sie einen Schaden online über meineVersicherungswelt, können unsere Berater*innen eventuell rechtlich undeutliche Formulierungen bei Ihnen hinterfragen.

Unfall

Was der gesunde Menschenverstand als Unfall definiert, muss aus Sicht der Versicherung noch lange kein Unfall sein.

Wissen Sie, was ein Unfall ist? „Na logisch!“, werden Sie jetzt denken. Na, dann erklären Sie es mal. Und? Haben Sie’s gemerkt? Die Definition ist gar nicht so einfach. Schauen wir also, was aus Sicht von Versicherungen ein Unfall im juristischen Sinne ist. Nämlich „ein durch ein plötzlich von außen unerwartet auf den Körper des Versicherten einwirkendes Ereignis, durch das er oder sie unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.“ Alles klar? Wohl kaum. Darum fangen wir am besten ganz von vorne an.

 

Was ist der Unterschied zwischen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung?

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Schutz bei Unfällen, die sich während der Arbeit/in der Kita/Schule/Uni/ bei einer Vereinstätigkeit sowie auf dem Weg dorthin und zurück nach Hause ereignen. Versichert sind Arbeitnehmer, Auszubildende, Studenten, Schüler und Kindergartenkinder, aber auch Menschen, die zu Hause einen Angehörigen pflegen. Ebenso Arbeitsuchende, Ehrenamtliche, Blutspender, Zeugen und Schöffen bei Gerichtsverfahren.

Die Grenzen sind allerdings eng gefasst. So gibt es etwa ein rechtskräftiges Urteil, demgemäß die Berufsgenossenschaft nicht für die Verletzung eines Arbeitnehmers auf Dienstreise zahlen muss, der im Hotel in der Dusche ausgerutscht war. Die Begründung: Körperreinigung stehe nicht im sachlichen Zusammenhang mit der Tätigkeit der betroffenen Person. Es handelt sich also um keinen Arbeitsunfall.

Die private Unfallversicherung wäre in diesem Fall eingesprungen. Denn sie gilt rund um die Uhr. Also während der Arbeit oder den anderen, oben genannten Tätigkeiten ebenso wie in der Freizeit. Welche Leistungen im Versicherungsfall gezahlt werden (Einmalzahlung, Rente, Krankentagegeld etc.) hängt davon ab, mit welchen „Leistungsbausteinen“ die persönliche Absicherung gestaltet wurde. Wichtig: Greift gleichzeitig die gesetzliche Unfallversicherung, wird die Leistung der privaten Unfallversicherung obendrauf gezahlt.

Wann und was zahlt eine private Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung zahlt die Invaliditätsleistung oder Rente nur dann, wenn durch einen Unfall ein bleibender Schaden verursacht wurde. Ein gebrochener Arm reicht also nicht. Es sei denn, die Knochen sind derart zersplittert, dass die ursprüngliche Beweglichkeit des Arms nie wieder hergestellt werden kann. Außerdem muss das gesundheitsschädigende Ereignis „unfreiwillig“,„von außen“ und „unerwartet“ auf den Körper eingewirkt haben, damit der Tatbestand eines Unfalls gegeben ist. Das bedeutet: Erleidet jemand beispielsweise durch eine Lebensmittelvergiftung eine dauerhafte Magenschädigung, ist das streng genommen kein Unfall, da die belastete Speise freiwillig gegessen und der Gesundheitsschaden von innen verursacht wurde. Ähnliches gilt für dauerhafte Gesundheitsschäden durch Röntgenuntersuchungen oder Badeunfälle. Großzügige Versicherer haben den Unfallbegriff längst vertraglich erweitert. So springen sie auch in den letztgenannten Fällen ein oder ebenso, wenn ein Zeckenbiss schwere Erkrankungen wie Borreliose oder FSME auslöst.

 
Für wen lohnt sich eine private Unfallversicherung?

In den allermeisten Fällen ereignen sich Unfälle während der Freizeit und im Haushalt. Davon kann jeder Mensch betroffen sein. Darum hat die private Unfallversicherung auch Vorteile für jeden. Wer potentiell gefährliche Sportarten wie Skifahren, Reiten oder Tauchen ausübt, sollte zudem eine darauf ausgerichtete private Unfallversicherung im Portfolio haben. Auch für Kinder ist die zusätzliche finanzielle Absicherung sinnvoll. Ehepaare mit Kindern wählen am besten eine private Unfallversicherung für die ganze Familie. Denn der Ehepartner, der Kinder und Haushalt versorgt, genießt keinen gesetzlichen Unfallschutz.

Was kostet eine private Unfallversicherung?

Wer bei einer „teuren“ Versicherung seinen privaten Unfallschutz abgeschlossen hat, kann höchstwahrscheinlich zum gleichen Preis bei einem anderen Anbieter eine erheblich höhere Auszahlungssumme für den Ernstfall vereinbaren. Unsere Berater achten zudem darauf, dass nur wirklich notwendige Risiken abgesichert werden. Auch das wirkt sich günstig auf die Höhe der Prämien aus.

Tipp:
Für Arbeitnehmer ist es mit einer privaten Unfallversicherung bei weitem nicht getan. Sie sollten unter allen Umständen zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. 91 Prozent aller Berufsunfähigkeiten entstehen krankheitsbedingt — und nicht durch Unfälle!

 

Warum ist Fachberatung so wichtig?

Eine private Unfallversicherung ohne Vergleich und Beratung abzuschließen, ist keine gute Idee. Die optimale Übersicht über die Angebote der verschiedenen Versicherer haben die Berater*innen von meineVersicherungswelt. Sie unterstützen Sie dabei, einen Vertrag mit genau dem Risikoschutz abzuschließen, der für Sie und Ihre Familie wirklich sinnvoll ist. Es handelt sich stets um sehr individuelle Konditionen, die im Ernstfall entscheidend sind.

Wohngebäude

Wohngebäudeversicherung

Auch Ihre eigenen vier Wände brauchen finanziellen Schutz, denn sie sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Mit einer Wohngebäudeversicherung gehen Sie auf Nummer sicher und sichern Ihr Wohneigentum gegen finanzielle Risiken ab. Die eigene Immobilie ist oft die größte Anschaffung im Leben. Grund genug, sie bestmöglich zu abzusichern. Ohne Wohngebäudeversicherung bleiben Sie auf den Kosten sitzen, wenn Ihr Eigenheim durch Brand, Rohrbruch, Blitzschlag, Hagel oder Sturm beschädigt oder sogar zerstört wird. Beschädigungen durch Überschwemmung, Erdbeben und Erdsenkungen, Lawinen oder Schneedruck deckt die Wohngebäudeversicherung nur ab, wenn Sie im Vertrag ausdrücklich auch Elementarschäden mitversichern. Weitere Deckungserweiterungen können nützlich sein.

Der Tipp für Bauherren: Viele Gebäudeversicherer gewähren während der Rohbauzeit für bis zu 12 Monate beitragsfreien Feuerversicherungsschutz.